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KonzeptMathematik hat die Menschen seit jeher begleitet und ihre Geschichte geprägt. Wie es keine Literatur ohne Worte geben kann, so kommen die Naturwissenschaften nicht ohne Zahlen, die menschliche Zivilisation nicht ohne Mathematik aus. Es gäbe keine Brücken und Gebäude, keine Medizin, keine Kunst, keine Natur und keine Handys. Mathematik ist wesentlicher Bestandteil unseres Lebens. Trotzdem haben viele Menschen große Schwierigkeiten mit dieser Materie. Das Fach Mathematik ist schon für Schülerinnen und Schüler seit Generationen "angstbesetzt". Die PISA-Studie belegt dies auf erschreckende Weise, indem sie deutschen Schülerinnen und Schülern im mathematischen Bereich höchstens Mittelmaß bescheinigte. In einem Land, dessen Prosperität mangels sprudelnder Rohstoffquellen von der Erfindungs- und Produktionskraft seiner Einwohner abhängt, spielt deren Bildung die entscheidende Rolle. Die Ausstellung will einen Beitrag dazu leisten, die meist ungeliebte Mathematik neu zu entdecken, und zwar über die Anschauung und das Tun: Lernen durch Experimentieren, Hintergründe verstehen durch Ausprobieren. An mehr als fünfzig Exponaten kann geschätzt, geknobelt und experimentiert werden. Mathematik soll als lebendiger Bestandteil unseres Lebens verstanden werden und nicht als ein Abstraktum aus Zahlen und Formen.
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Unterstützung durch die Klaus Tschira Stiftung | |